Meine 6. Woche

Entschuldigung für die Verspätung!
Es tut mir schrecklich Leid, dass ich meine Veröffentlichungstermine oftmals nicht einhalte. Es ist schwer Blogeinträge zu schreiben, wenn man doch eigentlich viel lieber etwas anderes erleben möchte und abends dann todmüde ins Bett fällt.

Nach 6 Wochen ist die Routine auf jeden Fall drin! Das zur Arbeit Laufen, das Einkaufen gehen, ein kurzer Smalltalk mit der Kassiererin, selbst das fahren mit der Tube. Ich fühle mich nicht länger wie ein Tourist. Ich fühle mich mehr als ein kleiner Teil des londoner Lebens. Es ist seltsam, wie schnell man sich an etwas Neues gewöhnen kann. Ich kenne die Wege, mit denen ich in die Stadt fahre, weiß an welcher Stelle ich auf dem Bahnsteig stehen muss, damit ich am richtigen Ausgang aussteigen kann… es sind die kleinen Dinge, die einem zu Hause nicht auffallen, warum man sich so heimisch fühlt. Das habe ich hier auf jeden Fall erkannt.

Auf Arbeit nehme ich wie gewohnt meinen Platz an meinem eigenen Schreibtisch ein. Es ist schön einen festen Platz zu haben, an dem man in Ruhe arbeiten kann, dass weiß ich aus Erfahrung. Es gab diese Woche eine neue Aufgabe zu erledigen. Ich habe eine Bestandsliste des Archivguts anfertigen müssen und somit auch einen Einblick in das Programm Excel bekommen. Damit hatte ich mich bisher noch nicht auseinander gesetzt. Für die Liste habe ich alle Titel der Bücher mit Erscheinungsjahr aufgelistet und ab und an – wenn es wichtig erschien – noch eine Bandzählung hinzugefügt. Das war vor allem nötig, wenn kein Erscheinungsjahr vorhanden war. Weiterhin habe ich die Fotostrecken in hoher Auflösung gescannt und mit Photoshop, wir benutzen übrigens CS5, bearbeitet und zugeschnitten. Ich bin sehr froh über die Arbeit mit Photoshop, denn ich habe eine Menge über das Programm und die Benutzung der Werkzeuge gelernt. Vor allem dadurch, dass ich auch mal ein bisschen mit den Tools experimentieren konnte.


Am Wochenende:

Freitag nach der Arbeit ging es ein letztes Mal zum Modle Market in Lewisham. Und an dieser Stelle muss ich einfach mal das Essen loben!!! >>Ja, das Essen!<<
Es ist einfach unfassbar gut. Diesmal habe ich mir einen ziemlich leckeren Burger gegönnt. Somit habe ich mich schon mal verabschiedet, weil ich diesen besonderen Ort wahrscheinlich so schnell erstmal nicht wieder sehen werde. Aber, wenn ich wieder nach London komme, wird das auf jeden Fall auf meiner „To-Do-Liste“ stehen!
Auf einen sehr schönen und entspannten Abend, mit vielen neuen netten Bekanntschaften folgte ein Gammeltag. Ich weiss nicht, ob ich ein schlechtes Gewissen haben sollte, weil ich an diesem Tag absolut nichts gemacht habe, aber ein bisschen ausruhen kann nicht schaden. Vor allem dann nicht, wenn am nächsten Tag ein ganzer Tagesausflug ansteht.
Das Ziel: Brighton!
Das fantastische an London ist, dass es nicht lang dauert, bis man dem Stadttrubel entflohen ist und sich ganz plötzlich und wiedererwartend an einem Strand mit klarem, smaragtgrünen Wasser wiederfindet. Der Strand in Brighton ist ein Kieselsteinstrand und hat eine wunderschöne braun-orange Farbe, die im Kontrast mit der Farbe des Wassers steht. Ein wirklich schöner Ort. Was braucht man mehr, als das und noch das Glück strahlend blauen, wolkenlosen Himmel über sich zu haben? Der perfekte Tag ist aber erst dann abgerundet, wenn man einen Tropical Burger von Grubbs essen kann! Na gut, um ehrlich zu sein, hat es der Tropical Burger nicht auf meine Favorietenliste geschafft, aber dafür war es ein tolles Erlebnis. Ich habe nämlich einen heißen Tipp bekommen, dass die Geschmacksentfaltung von Erdnussbutter, Ananas und Banane auf einem Burger ganz unglaublich sein soll. Es war in der Tat nicht so schlecht, wie es sich vielleicht anhören mag.
Auf dem Pier kann man sogar einen kleinen Vergnügungspark besuchen, mit allem, was dazugehört. Folterinstrumente, ganz wie es beliebt. Ich hab keines von alle dem genutzt, stattdessen habe ich nur mal übers Wasser geschaut. 🙂 Das hat mir schon ausgereicht. Die kleinen Häuschen erinnern stark an Notting Hill, finde ich. Und in den Lanes gibt es kleine Geschäffte und tolle Sachen zu sehen. Es war ein gelungener Ausflug.

Seine Reise kann man übrigens über die National Rail Website planen und auch dort die Tickets online kaufen.

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2 Gedanken zu „Meine 6. Woche

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